Wir lieben Hunde > Hundef├╝hrerschein

Hundef├╝hrerschein

 

 

Der Hundef├╝hrerschein

Als erstes Bundesland hat Niedersachsen ab dem 01.07.2011 die Sachkunde f├╝r alle Neuhundehalter vorgeschrieben 

Nieders├Ąchsisches Gesetz ├╝ber das Halten von Hunden 


Sachkunde

Jeder Hundehalter muss Sachkunde im Umgang mit dem Hund nachweisen. Dieses wird in einem theoretischen und in einem praktischen Teil gepr├╝ft.

Haftpflichtversicherung

F├╝r die durch einen Hund, der ├Ąlter als sechs Monate ist, verursachten Sch├Ąden ist eine Haftpflichtversicherung mit einer Mindestversicherungssumme von 500 000 Euro f├╝r Personensch├Ąden und von 250 000 Euro f├╝r Sachsch├Ąden abzuschlie├čen.

Kennzeichnung

Ein Hund, der ├Ąlter als sechs Monate ist, ist durch ein elektronisches Kennzeichen (Transponder) mit einer Kennnummer zu kennzeichnen.

Mitteilungspflicht

Wer einen Hund h├Ąlt, hat vor Vollendung des siebten Lebensmonats des Hundes gegen├╝ber der das zentrale Register f├╝hrenden Stelle Folgendes anzugeben: 

1. seinen Namen, bei nat├╝rlichen Personen auch Vorname, Geburtstag und Geburtsort, 

2. seine Anschrift, 

3. das Geschlecht und das Geburtsdatum des Hundes, 

4. die Rassezugeh├Ârigkeit des Hundes oder, soweit feststellbar, die Angabe der Kreuzung und 

5. die Kennnummer des Hundes. 

Ist der Hund bei der Aufnahme der Hundehaltung ├Ąlter als sechs Monate, so sind die Angaben innerhalb eines Monats nach Aufnahme der Hundehaltung zu machen.

Die folgenden ├änderungen hat die Hundehalterin oder der Hundehalter innerhalb eines Monats gegen├╝ber der das zentrale Register f├╝hrenden Stelle anzugeben: 

1. die Aufgabe des Haltens des Hundes, 

2. das Abhandenkommen und den Tod des Hundes sowie 

3. ├änderungen der Anschrift. 


N├Ąchster Pr├╝fungs-Termin:



nach Vereinbarung

Theoretischer Teil  

 auf unserem Vereinsgel├Ąnde

max.Teilnehmerzahl 10



Praktischer Teil 
Ort und Zeit nach Absprache

max. Teilnehmerzahl 4


Anmeldung bis 7 Tage vorher!!!


Die Geb├╝hr von 50,- Euro pro Pr├╝fung (f├╝r Vereinsmitglieder) ist am Tag der Pr├╝fung in bar zu
entrichten. Die Anmeldung ist verbindlich.

F├╝r Nichtvereinsmitglieder betr├Ągt die Geb├╝hr pro Pr├╝fung 60,- Euro. Diese ist ebenfalls am 
Tag der Pr├╝fung in bar zu entrichten.
Eine Pr├╝fungsvorbereitung, sowohl theoretisch als auch praktisch, ist nicht m├Âglich.


Infos und Anmeldung unter:  hundefuehrerschein@hundetreff-lauenau.de


F├╝r die Anmeldung zur theoretischen Pr├╝fung ben├Âtigen wir folgende Angaben:
- Vor- und Nachname
- Anschrift
- Geb. Datum
- Geb. Ort

Bitte nennt uns zus├Ątzlich den Hundenamen und Rasse damit wir euch besser zuordnen
k├Ânnen.



"Frage/Antwort-Katalogklick pdf. als download

 


Gesetzestextauszug:

                                                             (Paragraph 3)

Sachkunde

(1) Wer einen Hund h├Ąlt, muss die daf├╝r erforderliche Sachkunde besitzen. Sie ist der Gemeinde auf Verlangen durch die erfolgreiche Ablegung einer theoretischen und einer praktischen Sachkundepr├╝fung nachzuweisen. Die theoretische Sachkundepr├╝fung ist vor der Aufnahme der Hundehaltung, die praktische Pr├╝fung w├Ąhrend des ersten Jahres der Hundehaltung abzulegen. Wird der Hund von einer juristischen Person gehalten, so muss die f├╝r die Betreuung des Hundes verantwortliche Person die erforderliche Sachkunde besitzen.

(2) In der theoretischen Sachkundepr├╝fung sind die erforderlichen Kenntnisse ├╝ber

1.    die Anforderungen an die Hundehaltung unter Ber├╝cksichtigung des Tierschutzrechts,

2.    das Sozialverhalten von Hunden und rassespezifische Eigenschaften von Hunden,

3.    das Erkennen und Beurteilen von Gefahrensituationen mit Hunden,

4.    das Erziehen und Ausbilden von Hunden und

5.    Rechtsvorschriften f├╝r den Umgang mit Hunden

nachzuweisen. In der praktischen Sachkundepr├╝fung ist nachzuweisen, dass die nach Satz 1 erforderlichen Kenntnisse im Umgang mit einem Hund angewendet werden k├Ânnen. Die die Pr├╝fung abnehmende Person oder Stelle hat ├╝ber das Bestehen der jeweiligen Pr├╝fung eine Bescheinigung auszustellen und daf├╝r ein vom Fachministerium f├╝r verbindlich erkl├Ąrtes Muster zu verwenden.

(3) Die Sachkundepr├╝fungen werden von Personen und Stellen abgenommen, die eine Fachbeh├Ârde zu diesem Zweck anerkannt hat. Die Anerkennung erh├Ąlt auf Antrag, wer die f├╝r die Abnahme der Pr├╝fungen erforderlichen Kenntnisse und F├Ąhigkeiten nachweist.

(4) Eine Person oder Stelle, die

1.    in einem anderen Mitgliedstaat der Europ├Ąischen Union,

2.    in einem anderen Vertragsstaat des Abkommens ├╝ber den Europ├Ąischen Wirtschaftsraum oder

3.    in einem Staat, demgegen├╝ber die Mitgliedstaaten der Europ├Ąischen Union vertragsrechtlich zur Gleichbehandlung seiner Staatsangeh├Ârigen verpflichtet sind,

nach gleichwertigen Anforderungen oder in einem anderen Bundesland eine entsprechende Anerkennung erhalten hat, gilt in Niedersachsen als anerkannt.

(5) Das Anerkennungsverfahren kann ├╝ber eine einheitliche Stelle nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes abgewickelt werden. Hat die Fachbeh├Ârde nicht innerhalb einer Frist von drei Monaten ├╝ber den Antrag auf Anerkennung entschieden, so gilt die Anerkennung als erteilt; im ├╝brigen findet des Verwaltungsverfahrensgesetzes Anwendung. Wer eine Anerkennung erhalten hat und die Anerkennungsvoraussetzungen nicht mehr erf├╝llt, hat dies der Fachbeh├Ârde oder einer einheitlichen Stelle mitzuteilen.

(6) Die nach Absatz 1 Satz 1 erforderliche Sachkunde besitzt auch, wer nachweislich

1.    innerhalb der letzten zehn Jahre vor der Aufnahme der Hundehaltung oder Betreuung f├╝r eine juristische Person ├╝ber einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren ununterbrochen einen Hund gehalten oder f├╝r eine juristische Person betreut hat,

2.    Tier├Ąrztin oder Tierarzt oder Inhaberin oder Inhaber einer Erlaubnis nach der Bundes-Tier├Ąrzteordnung zur vor├╝bergehenden Aus├╝bung des tier├Ąrztlichen Berufs ist,

3.    Brauchbarkeitspr├╝fungen f├╝r Jagdhunde abnimmt oder eine solche Pr├╝fung mit einem Hund erfolgreich abgelegt hat,

4.    eine sonstige Pr├╝fung bestanden hat, die vom Fachministerium als den Pr├╝fungen nach Absatz 1 Satz 2 gleichwertig anerkannt worden ist,

5.    eine Erlaubnis nach dem Tierschutzgesetzes (TierSchG) zum Halten von Hunden in einem Tierheim oder einer ├Ąhnlichen Einrichtung f├╝r die dort gehaltenen Hunde oder zur Ausbildung von Hunden zu Schutzzwecken f├╝r Dritte zur Unterhaltung einer Einrichtung hierf├╝r besitzt,

6.    f├╝r die Betreuung eines von einer juristischen Person des ├Âffentlichen Rechts oder fremder Streitkr├Ąfte gehaltenen Diensthundes verantwortlich ist, oder

7.    einen Blindenf├╝hrhund oder einen Behindertenbegleithund h├Ąlt.

Die nach Satz 1 Nr. 4 als gleichwertig anerkannten Pr├╝fungen macht das Fachministerium im Nieders├Ąchsischen Ministerialblatt bekannt.